Mittwoch, 2. März 2016

DIES & DAS: Mein Einstieg ins Fernstudium - Mission Traumjob!


Mit dem Ziel vor Augen, in naher Zukunft als Online Marketing Managerin für einen Buchverlag arbeiten zu können (=mein absoluter Traumjob), bilde ich mich nun fleißig weiter und habe mich deshalb für einen 11-monatigen Fernlehrgang (sozusagen ein Mini-Studium) im Bereich Online-Marketing entschieden. Wie ich die richtige Fernschule gefunden habe, was ich dabei beachten musste und welchen ersten Eindruck ich von dem Kurs gewonnen habe, will ich euch heute in einem Post verraten. Schließlich lernt man ja nie aus und mittlerweile sind Fernstudiengänge ja doch recht beliebt. Sich im wilden Internet-Dschungel zurechtzufinden und das für einen passende Angebot herauszufiltern, ist allerdings nicht ganz so einfach.

Was will ich machen?

Klar - die erste Frage, die man sich vor einer Weiterbildung stellen sollte, ist natürlich: Was möchte ich gerne machen bzw. was möchte ich mit einem weiteren Abschluss erreichen? Bei mir war diese Frage relativ schnell geklärt. Seit jeher liebe ich Sprache und Bücher und da ich eine große Leseratte bin, gibt es für mich natürlich nichts Schöneres, als mein Geld mit Büchern zu verdienen. Ich habe also überlegt, was genau ich machen möchte. Wichtig war mir dabei, dass ich nicht von grundauf neu anfange, sondern eine Weiterbildung mit den Kenntnissen und beruflichen Erfahrungen, die ich bereits gesammelt habe, verbinden kann. Natürlich kann man auch quer einsteigen, aber es macht sich nicht nur auf dem Lebenslauf gut, wenn man zumindest schon einmal etwas grob ähnliches gemacht hat, sondern gibt einem auch Selbstvertrauen und erleichtert das Lernen.

Ich habe einen Abschluss in Germanistik, ein Praktikum im Bereich Lektorat absolviert, ein Jahr lang Literatur studiert, nebenbei als Online-Redakteurin gejobbt und bin momentan als Werbetexterin / Content Managerin in einem Online-Shop hängen geblieben. Und: Die Arbeit, die die Online Marketing Manager für meine Lieblingsverlage machen, reizt mich unheimlich. Daraus ergab sich für mich eine konkrete Richtung: Online-Marketing! Ich habe gewisse Vorkenntnisse und großes Interesse an diesem Fachgebiet und somit war der Studiengang für mich gefunden.

Die richtige Fernschule finden

Jetzt kam der schwierige Teil: Sich durch den unübersichtlichen Dschungel von Angeboten wühlen und die passende Fernschule finden. Dabei hatte ich im Kopf eine konkrete Liste an Kriterien erstellt, auf die ich bei der Suche Wert gelegt habe:

  • ein eigenständiger Fernlehrgang mit dem Schwerpunkt Online-Marketing und E-Commerce
  • Preis (nicht zu teuer, aber auch auf gar keinen Fall zu günstig -> am besten um die 100 € pro Monat)
  • man kann in monatlichen Raten zahlen
  • Abschlussprüfung mit ZFU Gütesiegel (staatlich zugelassener Fernunterricht)
  • lieber zu umfangreich als zu oberflächlich (Dauer etwa 1 Jahr)
  • Aufbau des Studiums -> ist der jeweils mit meinen Arbeitszeiten vereinbar?
  • Bewertungen und Meinungen von Absolventen       
Hat mich ein Angebot wirklich interessiert und klang vielversprechend, habe ich mir erstmal Unterlagen nach Hause schicken lassen. Denn lieber habe ich etwas in der Hand, in dem ich blättern kann, als mich nur auf die Infos im Internet zu verlassen. Anhand der Materialien habe ich die verschiedenen Fernschulen dann miteinander verglichen. Ich wollte mich nicht so sehr auf Vergleiche im Internet verlassen, denn es ist immer besser, sich selbst ein Bild zu machen - schließlich hat man vor, viel Geld und Zeit zu investieren.

Ich habe mich dann auch mit meinem Freund beraten und mich schließlich für einen 11-monatigen Fernlehrgang mit dem Schwerpunkt Online-Marketing und E-Commerce an der Fernschule Weber entschieden. Wieso es dann genau diese Fernschule wurde? Deshalb:

  • man kann in monatlichen Raten zahlen und die Kosten sind verhältnismäßig überschaubar
  • der Kurs läuft 11 Monate und nicht nur (wie bei anderen Angeboten) 3-6 Monate
  • der Studienplan klingt sehr vielversprechend und umfangreich -> es sind alle Bereiche des Online-Marketing abgedeckt, in denen ich mich gerne weiterbilden wollte
  • es gibt 11 Lehrbriefe mit unterschiedlichen Themenbereichen, die man eigenständig bearbeitet
  • es gibt keine festen Seminare und man kann sich seine Lernzeit komplett flexibel einrichten (das birgt natürlich auch Risiken, da man sich von vornherein selbst motivieren und kontrollieren muss)
  • man erledigt jeden Monat Hausaufgaben, die man einschickt und die dann benotet werden
  • man hat einen konkreten Ansprechpartner, an den man sich bei Fragen zum Stoff wenden kann
  • die Aufmachung war seriös und sehr ansprechend -> man fühlt sich von Anfang an gut aufgehoben
  • die Prüfung ist ZFU zertifiziert          
Nach der Entscheidung ging dann alles ganz schnell: Ich musste ein Anmeldeformular ausfüllen und einschicken und bereits wenige Tage später kam ein großes Paket mit den Materialien für die ersten drei Monate in einem schicken Ordner und einer Mappe mit Rechnung, Überweisungsträgern, Briefumschlägen für die Hausaufgaben, Studienausweis und Kugelschreiber. Alles machte einen sehr guten Eindruck und ich hatte direkt Lust, mich auf die Unterlagen zu stürzen und loszulernen.

Einen Plan machen

Auf diesen Aspekt möchte ich dann in meinem nächsten Post genauer eingehen und zwar, wenn mein Fernstudium bereits seit einem Monat läuft und ich ein erstes Fazit ziehen kann. Aber grundsätzlich sollte man sich schon vorher Gedanken darüber machen, wie viel Zeit man für einen Fernkurs jeden Tag aufwenden und wie man ihn in seinen Alltag integrieren kann. 

Wenn man - so wie ich - 8 Stunden am Tag arbeitet + 45 Minuten Pause + insgesamt 1 Stunde Fahrtweg, dann bleibt am Ende nicht allzu viel Zeit übrig und seinem Hobby (Lesen und Bloggen) möchte man ja schließlich auch noch nachgehen. Da ich ein Typ bin, der gerne und viel aufschiebt, habe ich es mir aber von vornherein verboten, das Lernen und Durcharbeiten der Unterlagen komplett auf das Wochenende zu legen, denn das braucht man nach einer anstrengenden Arbeitswoche nun einmal auch. Meine Lösung: Jeden Tag etwa 1 Stunde Zeit für das Fernstudium einplanen und am Samstag und Sonntag jeweils 2 Stunden, sodass man wöchentlich auf etwa 9 Stunden kommt (was dem empfohlenen Zeitaufwand entspricht). 

Bisher funktioniert das ganz gut, ob ich das wirklich so durchziehen kann, zeigt sich natürlich aber erst in ein paar Wochen. Ganz ohne Hilfsmittel geht es auch nicht - welche ich da konkret wie nutze, erzähle ich euch dann das nächste Mal. Auf jeden Fall bin ich mit meiner Entscheidung bis jetzt sehr zufrieden und denke, dass ich den Fernlehrgang gut absolvieren werde. Und Motivation ist das ja das Wichtigste ;)

Wie ist das bei euch - habt ihr auch schon einmal überlegt, euch für ein Fernstudium einzuschreiben oder es vielleicht sogar getan? Was haltet ihr davon?


Alles Liebe,

eure Svenja      

 

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