Mittwoch, 2. Dezember 2015

Adventskalender: Türchen 2



In Türchen 2 geht es mehr oder weniger informativ weiter. Die Fakten rund um Weihnachten und den Winter, die ich herausgefunden habe, gehören wohl eher in die Kategorie "Unnützes Wissen", aber ich will sie euch dennoch nicht vorenthalten.


1.

Den Weltrekord für die meisten Schneeengel, die zur selben Zeit am selben Ort erzeugt wurden, hält eine Stadt in North Dakota. Auf dem Parlamentsgebäude in Bismarck wurden am 18. Februar 2007 zeitgleich 8962 Schneeengel in den Schnee gedrückt. Das sind mehr als doppelt so viel, wie der vorherige Rekord in 2006, als an der Michigan Technological University 3784 Engelabbilder entstanden.
(Quelle: USAToday)

2. 

Früher hat man Weihnachtsbäume aus Platzmangel an der Decke aufgehangen. 
(Quelle: Uniturm)

3.

Wer schon immer etwas Mitleid mit dem Weihnachtsmann hatte, weil er alleine immerzu den schweren Geschenkesack tragen musste, der sollte Weihnachten in Island verbringen. Die Geschenke bringen dort nämlich 13 Weihnachtszwerge. Ab dem 12. Dezember taucht täglich ein neuer Zwerg mit einem Geschenk auf, sodass sie am 24. wieder glücklich vereint sind. In der selben Reihenfolge, in der sie gekommen sind, verlassen sie die Familie auch wieder. Das Prozedere zieht sich bis zum Tag der Heiligen Drei Könige, denn auch hier gilt: jeden Tag verschwindet nur ein Zwerg!
(Quelle: Hostelbookers)

4.

In Schweden ist Donald Duck für kleine Kinder nahezu Pflichtprogramm an Heiligabend.
(Quelle: Hostelbookers)

5. 

In Japan findet in dem Dorf Shiramine in der Präfektur Ishikawa ein Schneemann-Fest statt. Ende Januar/Anfang Februar bauen die Bewohner viele kleine oder große Schneemänner im Ort verteilt. Nachts werden die Schneeskulpturen mit einer „geheimen“ Methode beleuchtet, die die Schneemänner, -frauen und -kinder vor dem Schmelzen bewahrt.
(Quelle: Tourism Ishikawa)

6.

Zur gleichen Zeit wird ein ähnliches Fest in Sapporo ausgerichtet. Hier werden aber keine Schneemänner, sondern richtige Schneeskulpturen kreiert, die teilweise gigantische Ausmaße annehmen. Für dieses Festival werden jährlich zwischen 400 und 700 Lkws voll Schnee importiert. 
(Quelle: Ishikawa JET)

7. 

Die ungarische Weihnachtstradition weißt einige Parallelen zum Märchen von Hänsel und Gretel auf. Ab dem 13. Dezember werkeln die Ungarn an einem Stuhl (Luca-Stuhl) aus 7 verschiedenen Holzarten. Pünktlich an Heiligabend muss er fertig sein, damit er zur Christmette mitgenommen werden kann. Dort stellt sich jemand auf den Stuhl und hält nach Hexen Ausschau. Wenn man eine sieht, rennt man mit dem Stuhl nach Hause zurück und wirft dabei Mohnsamen auf den Boden, die die Hexen aufsammeln müssen. Auf diese Weise wird der Ungar nicht von ihnen geschnappt. Zu Hause wird dann der Stuhl sofort verbrannt. Das garantiert der Familie für das folgende Jahr Schutz vor Hexen.
(Quelle: Hostelbookers)

8. 

Für meinen Geschmack einen leicht gewöhnungsbedürftigen Brauch haben die Spanier in Katalonien. Zur Weihnachtszeit wird ein Baumstamm mit Beinen, einer Mütze und einem Gesicht ausstaffiert und in eine Decke gehüllt, um ihn warm zu halten. An sich eine süße Idee. An Heiligabend klopfen die Kinder allerdings mit Stöcken auf dem Tió de Nadal (dt. Weihnachtsholzklotz) herum, nachdem sie ein bestimmtes Lied gesungen haben (ähnlich wie bei einer Pinata). Wenn sie dann die Decke wegziehen, liegen unter dem Baumstamm Süßigkeiten und Geschenke. An der Stelle ist fraglich, ob der Stamm sie „zur Welt gebracht“ oder „ausgeschieden“ hat.
(Quelle: Hostelbookers)

9.

In Dänemark muss man beim Weihnachtsessen ein wenig Platz im Magen lassen. Zum Nachtisch wird dort nämlich eine Grütze serviert, in der eine Mandel versteckt ist. Wer sie findet, bekommt ein Geschenk.
(Quelle: Hostelbookers)

10.

Die Weihnachtsmänner auf den britischen Inseln sind besonders gut auf das Fest vorbereitet. Dort gibt es Seminare für Weihnachtsmänner, bei denen sie sich über das neuste Spielzeug, elektronische Unterhaltungsmedien usw. informieren können. Außerdem erhalten sie eine kurze Einführung in die Jugendsprache. Die Veranstaltung wird jedes Jahr für 20 Weihnachtsmänner in der Oxford Street in London abgehalten.
(Quelle: Uniturm)

Einige dieser Traditionen sind wirklich schräg - oder was meint ihr?
Habt ihr vielleicht noch weihnachts-winterliches Know-How, das ihr uns mitteilen wollt? Dann immer raus damit! Wir freuen euch über eure Kommentare :)


Liebe Grüße,
Katha

2 Kommentare:

sandy hat gesagt…

Super interessant! Bei der Sache mit den Hexen musste ich wirklich lachen :D
Allerliebste Grüße, Sandy ❤

Katharina P. hat gesagt…

Hallo Sandy,
damit wäre auf jeden Fall bewiesen, dass die Ungarn äußert kreativ sind. Mich würde interessieren, ob das in der Praxis genauso schräg aussieht, wie es sich anhört. Das könnte man durchaus mal überprüfen :D
Liebe Grüße,
Katha

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