Donnerstag, 17. September 2015

UNTERWEGS in meiner zukünftigen Heimat Erlangen


Eine Ära geht zu Ende, bald heißt es Abschied nehmen - von meinem geliebten Leipzig, meinen Freunden, meinen Verwandten und meiner Uni. Mich verschlägt es demnächst in den Süden, genauer nach Erlangen in Franken (nein, nicht Bayern, da sind die Einwohner sehr eigen^^), um dort an meinen Bachelor noch einen Master an der Friedrich-Alexander-Universität dranzuhängen. Weil ich mich persönlich vor Ort einschreiben durfte/musste, war ich Anfang der Woche das erste Mal vor Ort.  

****

Obwohl ich erst am Dienstag einen Termin zur Einschreibung hatte, bin ich schon am Montag aufgebrochen. Erstens, weil mein Termin 10.45 Uhr war und die Fahrt mit dem ICE immerhin 3 1/2 Stunden dauert und - so leid es mir auch tut - aber früh um 7 bekommt mich keiner aus dem Bett (davon können meine Eltern ein Lied singen), und zweitens, weil die Deutsche Bahn ja nicht gerade für ihre Pünktlichkeit bekannt ist (ich darf das sagen, meine Mutti arbeitet dort). Gerade was den zweiten Punkt betrifft, sollte ich auch recht behalten, denn mein Zug hat auf der Fahrt stolze 30 Minuten Verspätung angesammelt. Da ich allerdings mit Antonia Michaelis' Roman Das Institut der letzten Wünsche gewappnet war, konnte ich das verkraften (Rezi folgt bald).

Als ich dann endlich in Erlangen war, in meinem Zimmerchen im A.B. Hotel eingecheckt und alle informiert hatte, dass ich heil angekommen bin, hab ich mich noch mal Richtung Innenstadt begeben. Tatsächlich waren noch einige Menschen unterwegs, obwohl die Stadt selbst ja recht überschaubar ist (Anmerkung: ich bin in der Beziehung von Leipzig etwas "verwöhnt"). Dass es überschaubar ist, heißt leider nicht, dass ich mich nicht doch das ein oder andere Mal verirrt hätte (Orientierungslosigkeit lässt grüßen), aber immerhin habe ich alles gefunden, was ich gesucht habe: 1. Überraschung: Buchläden!, 2. Tchibo (ich brauche Koffein wie die Luft zum Atmen) und 3. ein Restaurant zum Essen. Wer bei seiner Speisenwahl etwas experimentierfreudig und gerade in Erlangen unterwegs ist, der könnte im Maalula fündig werden. Dort gibt es arabische Küche, die für meinen Geschmack verdammt lecker war! Auszutesten bleibt mir noch das fränkische Bier, denn wie ich erfahren habe, hat Franken die höchste Brauereidichte Deutschlands, also denke ich mal, dass sie ihre Kunst verstehen ;)
 Auf meinen Irrwegen bin ich an einigen Kirchen vorbei gekommen, wie dieser hier:

Und auch wenn ich selbst Atheistin bin, so finde ich sie doch ziemlich hübsch, weil sie der Stadt so einen mittelalterlichen Charme verleihen. ich glaube, ich werde dort öfter mit meinem Zeichenblock einkehren, wenn mein Stundenplan es zulässt.



Am nächsten Tag stand, wie gesagt, die Einschreibung an, die auch super geklappt hat - jetzt fehlt mir nur noch die Wohnung, ansonsten nächtige ich wohl zu Semesterbeginn unter der Brücke. Vor dem Umzug graut's mir schon.
Danach habe ich mich noch mit ein paar Postkarten eingedeckt, die ich noch an einige liebe Menschen verschicken werde. Bücher habe ich keine neuen erworben, auch wenn die Versuchung bei Thalia wirklich groß war. Aber so vollgepackt, wie ich war, hätte ich mich wohl tot geschleppt.
Für Fotos vom Marktplatz, der Orangerie mit dem Brunnen im Schlossgarten und dem Kollegienhaus der FAU hatte ich dann aber doch noch eine Hand frei:



Marktplatz
Kollegienhaus
Orangerie
Brunnen im Schlossgarten


Da meine Heimreise ja auch etwas länger dauert, bin ich dann auch nicht bis zum Abend geblieben, also war mein Aufenthalt recht kurz. Auf der Heimreise habe ich mich dann noch etwas zu den Franken belesen:


Sollte jemand an der Stelle mit Vorurteilen und Klischees aufräumen (oder sie bestätigen) wollen, dann kann er das gerne tun. Jede Zusatzinfo ist mir willkommen! :)

Nun seid ihr (und ich) erstmal im Bilde, was meine Zukunftspläne betrifft. Einerseits bin ich super aufgeregt und freue mich auf alles Neue, andererseits steht vollkommen außer Frage, dass ich meine Lieblingsmenschen (die nun mal fast alle aus Leipzig und der näheren Umgebung kommen) schrecklich vermissen werde! 
Die gute Nachricht ist allerdings, dass Svenja und ich jetzt aus zwei Richtungen, aus zwei verschiedenen Städten rezensieren und euch auf dem Laufenden halten können! Das hat doch auch was für sich :)


Liebe Grüße,
Katha

2 Kommentare:

Steffi Bauer hat gesagt…

Na dann schon mal Herzlich Willkommen bei uns :D

Ich studiere gerade noch in Nürnberg, also sind wir fast Nachbarn ;) Hoffe es gefällt dir hier bei uns in Bayern (da merkt man, dass ich auch nur zugezogener Franke bin, denn eigentlich komm ich aus der Oberpfalz und für mich ist das alles Bayern).

lg, Steffi
P.S. Bin auch gleich mal hier hängen geblieben und Leser geworden :)

Katharina P. hat gesagt…

Vielen Dank :)
Das finde ich richtig cool, dass du quasi um die Ecke wohnst. Da fühlt man sich merkwürdigerweise gleich weniger "alleine", wenn man weiß, dass eine Buchbloggerin in der Nähe ist - bzw. zwei, weil ihr ja genauso wie wir gemeinsam einen Blog führt :)

LG,
Katha

Kommentar veröffentlichen