Montag, 9. Februar 2015

CHALLENGE: Dystopien "Hüter der Erinnerung" VS. "Ugly - Verlier nicht dein Gesicht"

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 Kurz zum Inhalt:

Hüter der Erinnerung:

Jonas lebt in einer Welt, in der alle Menschen gleich sind. Ihr Zusammenleben ist strengen Regeln unterworfen, ihre Gefühle werden mittels einer täglichen Injektion unterdrückt und Liebesbeziehungen sind strengstens verboten. Wer nicht in das Schema der Gemeinschaft passt, wird "freigelassen". Was genau das bedeutet, findet Jonas erst heraus, als ihm der Beruf des Hüters der Erinnerung zugewiesen wird, denn als solcher ist es an ihm, alle Erinnerungen der Menschheit in sich aufzunehmen und die Ältesten zu beraten - er muss alles wissen. Doch was Jonas innerhalb seiner Ausbildung lernt, öffnet ihm die Augen - er muss feststellen, was wirklich hinter der Regierung steckt und das gefällt ihm gar nicht...

Ugly - Verlier nicht dein Gesicht

In Tallys Welt dreht sich alles nur um eines: Schönheit. Noch ist Tally unter 16 und muss in Uglyville leben - hier werden Kinder und Jugendliche erzogen und unterricht, bis sie schließlich alt genug sind, um operiert zu werden. Dann endlich werden sie hübsch und perfekt gemacht und können ein unbeschwertes Leben in New Pretty Town führen. Tally kann es eigentlich kaum erwarten, doch als sie Shane kennenlernt, ändert sich alles. Shane hat nicht vor, sich operieren zu lassen und läuft schließlich weg. Als ihre Freundin wird Tally ihr hinterhergeschickt, um die Rebellin zurückzubringen, denn die Regierung befürchtet, dass jemand herausfinden könnte, was wirklich hinter den hübsch machenden Operationen steckt...


                     Hüter der Erinnerung                               Ugly - Verlier nicht dein 
                                                                                          Gesicht
Plot
Charaktere
Spannung
Ende
Schreibstil
Gesamt

And the Winner is:




Insgesamt muss ich sagen, dass mir beide Bücher sehr gut gefallen haben, die Grundidee ähnelt sich tatsächlich auch sehr. Beide Romanen spielen in einer Zukunft, in der es so gut wie keine Unterschiede mehr zwischen den Menschen gibt, denn nur so kann verhindert werden, dass sie auch andere Meinungen haben und sich daraufhin streiten und bekriegen. Der Frieden basiert also in beiden Büchern auf der Unterdrückung der Menschen. Dabei hat Westerfield die Idee in Ugly wesentlich besser ausgearbeitet, zwar wird auch Jonas in Hüter der Erinnerung aufgrunddessen, was er über seine Welt herausfindet zum Rebell, doch Tally kämpft sich selbst heraus und wechselt aufgrund persönlicher Erfahrungen, nicht ausschließlich aufgrund von Wissen, auf die andere Seite. Tallys Geschichte wird in weiteren drei Bänden erzählt - es bleibt also spannend!

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