Freitag, 20. Februar 2015

CHALLENGE: "Das Rosie-Projekt" vs. "Der Rosie-Effekt"


 Copyright FISCHER Krüger Verlag


Kurz zum Inhalt: 

 

Das Rosie-Projekt

 

Der Genetikprofessor Don Tillman ist nicht gerade das, was man als "sozial kompetent" bezeichnen würde: trotz (oder gerade aufgrund) seiner überdurchschnittlichen Intelligenz fehlt ihm bei zwischenmenschlichen Beziehungen der Durchblick, weshalb er den Menschen in seinem Umfeld ständig auf den Schlips tritt. Kein Wunder, dass er mit 40 Jahren noch immer unverheiratet ist. Um das zu ändern, stellt der verschrobene Australier eine ausführliche, seitenlange Liste auf, wie er sich seine ideale Partnerin vorstellt: Nichtraucherin, pünktlich, keinen Alkohol konsumierend, unkompliziert. Was auf dem Papier für ihn so einfach aussieht, entpuppt sich bei seiner Suche als äußerst problematisch. Keine Frau scheint alle Punkte zu erfüllen. Fehlschlag reiht sich an Fehlschlag.
Schließlich lernt er die Barkeeperin Rosie kennen, die er bei der Suche nach ihrem leiblichen Vater unterstützt. Rosie ist das genaue Gegenteil von seiner Wunschpartnerin und stellt dementsprechend sein Leben gehörig auf den Kopf. Sie durchkreuzt seinen akkurat getimten Tagesplan und die monotonen Ess- und Trinkgewohnheiten, fordert ihn heraus und bringt ihn immer wieder in skurrile und unangenehme Situationen. Sie ist eindeutig ein Störfaktor seines geregelten Alltags und als solcher müsste sie aus seinem Leben gestrichen werden. Das wäre natürlich ganz leicht - wenn er sich nicht in sie verliebt hätte...

Der Rosie-Effekt: Noch verrückter nach ihr 

 

Es könnte alles so perfekt sein: nachdem Don Rosies Herz erobert hat, haben die beiden geheiratet und leben jetzt in New York. Trotz Dons sozialer Inkompetenz schaffen sie es sogar auf wundersame Weise, sich im Alltag miteinander zu arrangieren. Er analysiert noch immer Menschen als wären sie Forschungsobjekte und weiß in einigen Situationen icht adäquat zu agieren, aber dank Rosie ist er flexibler in seiner Tagesplanung und sensibler gegenüber den Gefühlen anderer geworden. Diese Idylle gerät ins Wanken, als Rosie feststellt: sie ist schwanger!
Dons Reaktion darauf fällt zunächst alles andere als begeistert aus - und schlägt dann ins genaue Gegenteil um. Übereifrig stürzt er sich auf jede Information, die er über Babys und Schwangerschaften aufstöbern kann, um seinen Wissensdefizit zu kompensieren, und wendet die neuen Erkenntnisse natürlich auch gleich an. Er gibt Rosie fortlaufend Ratschläge, stellt Pläne auf und kontrolliert ihr Essverhalten. Nur ist das so überhaupt nicht das, was seine Frau von ihm erwartet. 



                                Das Rosie-Projekt                          Der Rosie-Effekt
Plot
Charaktere
Spannung
Ende
Schreibstil
Gesamt


And the Winner is:


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 Hier geht's zur Rezension: Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion

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